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    <description>Merke: Seit ich hier weniger schreibe, bestehen meine Referrer überwiegend aus Leuten, die nach einem bestimmten Programm suchen, aber nicht wissen, wie man es schreibt.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archicat.twoday.net/topics/peripher&quot;&gt;peripher&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Tretmühle</title>
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    <description>Hatte fast vergessen, dass arbeiten so anstrengend ist. 10 Stunden da sein plus 45 min hin und noch mal 45 zurück, da fällt man bloß noch tot ins Bett. Wochenende geht fürs abwaschen einkaufen aufräumen Wäsche waschen Wohnung putzen drauf, eigentlich will ich nur meine Ruhe haben. Frage mich, wie andere Leute das ein Leben lang aushalten und es dabei noch schaffen, Freundschaften zu pflegen oder sich selbst zu verwirklichen. Irgendwas mach ich offenbar falsch. Habe aber momentan keine Lust oder Kraft, das aktiv zu hinterfragen und etwas zu verändern. Lass den Job nur endlich vorbei und das Geld schon auf meinem Konto sein, vielleicht kann ich mich dann mal entspannen und darüber nachdenken. (Und schwupps ist das Leben um.)</description>
    <dc:creator>archicat</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archicat.twoday.net/topics/ehrlich&quot;&gt;ehrlich&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-02-27T22:09:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://archicat.twoday.net/stories/4711898/">
    <title>Coaching</title>
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    <description>Die ersten 2 Wochen im neuen Job sind um und ich warte noch auf die 1. Nacht, in der ich nicht von Aktenordnern oder Excel-Tabellen träume. Man glaubt ja gar nicht, wie matschig das Hirn nach 10 Stunden konzentrierter Arbeit wird, auch wenn die Aufgabe an sich nicht so extrem schwierig ist - die Dauer macht&apos;s. In Sekunden den Inhalt eines Schriftstückes erfassen, einordnen, ob es für den zukünftigen Käufer der Immobilie interessant sein könnte (bzw. mit den Vorgaben abgleichen), prüfen, ob man dasselbe Schriftstück nicht schon in einem anderen Ordner in besserer Qualität oder mit neuerem Datum gefunden hat, und nachdem man pro Objekt so ca. 15-30 Ordner durchgesehen hat, alles neu abheften und in der Tabelle eintragen. Uff. Wenn nicht jedes Projekt noch irgendwelche Besonderheiten hätte, die einfach nicht in die Tabelle passen, könnte vielleicht auch bald mal Routine einkehren. &lt;br /&gt;
Immerhin sind die Leute echt nett... fast nur Architekten da, und vermutlich haben alle ihre speziellen Gründe, warum sie dort gelandet sind. Sehr sympathisch jedenfalls, dass mein Teamleiter mir gleich frei heraus erzählte, dass er gerade ein Coaching (beim Psychotherapeuten) mache, da er auch seit Jahren von einem Job in den nächsten rutschen würde und einfach nicht wisse, wo es mit ihm hingehen soll. Kommt mir bekannt vor. Ich hatte sowas ja auch schonmal ins Auge gefasst. Wenn dieser Job vorbei ist, kann ich mir das vielleicht auch leisten :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos: Heute die 2x20min Rücken- und Fußmassage eingelöst, die R. und ich uns gegenseitig zum Valentinstag gegönnt haben. Feine Sache.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archicat.twoday.net/topics/ehrlich&quot;&gt;ehrlich&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 archicat</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-16T18:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://archicat.twoday.net/stories/4693703/">
    <title>Arbeiten, um zu leben? Oder leben, um zu arbeiten?</title>
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    <description>Manchmal fügen sich die Dinge dann doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mittlerweile 4 Monate habe ich (nach langem Überlegen und Zusammenreißen) einen eigentlich sicheren Job aufgegeben, &quot;nur&quot; weil mein Bauchgefühl nicht stimmte. Die Kollegen waren super nett, ich war gut eingearbeitet und effektiv, und die Arbeitszeiten waren auch okay. Als Freie Mitarbeiterin wurde ich ja nach Stunden bezahlt, länger arbeiten hieß also auch: mehr Geld in der Tasche; ebenso konnte ich auch entscheiden, zu Hause zu bleiben, wenn es mir nicht gut ging (wenn das Projekt es zuließ), ich war ja niemandem Rechenschaft schuldig. Nach Abzug aller Steuern und Versicherungen blieb zwar nicht mehr übrig als das was zum Überleben gerade so nötig war, mehr war nicht drin, und das war sicher auch ein Grund, mich nach etwas neuem umzusehen, aber das Hauptproblem war ein anderes. Mir fehlte einfach das Gefühl, meine Sache richtig und gut machen zu können. Es wurde nie gelobt, man konnte sich noch so ins Zeug legen, das wurde als selbstverständlich angesehen und man hatte trotzdem das Gefühl, man sei nie schnell genug. Wenn einem dagegen mal ein Fehler unterlaufen ist oder man Prioritäten falsch eingeschätzt hat (auch wenn man es gar nicht besser hätte wissen können), wurde einem das schön vorgeworfen. Sowieso war es eher der Normalfall, dass ständig Dinge schiefgelaufen sind, und man selbst hing immer zwischen den Stühlen, musste die Wogen glätten und sich den Ärger anhören. Irgendwann hatte ich echt genug und konnte nicht mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Wochen danach habe ich es mir richtig gut gehen lassen, habe mir eine Woche Urlaub auf Kreta gegönnt und ein paar der Dinge &quot;abgearbeitet&quot;, für die ich mir davor nie die Zeit genommen habe. Habe in Ruhe meine Bewerbungsmappe neu gestaltet, ein Fotobuch zusammengestellt, die Wohnung aufgeräumt, Pflanzen umgetopft, solche Dinge. Am Anfang reagierte mein Umfeld auch mit großem Verständnis, wer hätte nicht gern mal eine kleine Auszeit. Irgendwann häuften sich aber die Fragen, ob ich denn schon &quot;etwas neues in Aussicht&quot; hätte bzw. wie es nun weitergehen soll, und ich ertappte mich dabei, dass ich zunächst mit Schulterzucken (oder wirren Ausreden), später auch mit &quot;Kopf in den Sand stecken&quot; antwortete und anfing, soziale Kontakte zu meiden, um dieser Frage aus dem Weg zu gehen. Alles in mir streikte bei der Vorstellung, mich durch eine Bewerbung in einem anderen Büro nur vom Regen in die Traufe zu begeben. Für das &quot;ganz frei&quot; arbeiten bin ich offenkundig nicht diszipliniert genug (und viel zu selbstkritisch, um wirklich Spaß daran zu haben). Mittlerweile bin ich fast an dem Punkt, wo ich meine Eignung für einen Beruf dieser Art grundsätzlich infrage stelle. Ich hätte so gerne eine Aufgabe, die ich mindestens den Erwartungen entsprechend oder sogar besser machen kann. Bei der mein Hang zur Akribie wenigstens gutgeheißen, wenn nicht sogar ausdrücklich geschätzt wird, anstatt ihn aus Zeitgründen ständig unterdrücken zu müssen. Und bei der am Ende soviel hängenbleibt, dass man davon gut(!) leben kann. &lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich ging es mir mangels einer wirklichen Idee, wo es mit mir hingehen soll (und in Anbetracht des rasant leerer werdenden Kontos) wirklich dreckig. Völlig gelähmt und mit Tunnelblick ging Tag um Tag, Woche um Woche an mir vorbei, ohne dass ich mich imstande fühlte, meine Lage aktiv zu verändern. Ich war schon kurz davor, jemanden zu fragen, der sich &quot;mit sowas auskennt&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sah ich eine Anzeige, bei der Leute für &quot;Ordnersichtung&quot; gesucht wurden, rief dort an, um zu fragen, was das heißt, und hatte endlich wieder dieses Kribbeln im Bauch, das schreit &quot;ja, ja, ja!&quot;, auch wenn ich das objektiv nicht begründen konnte. Schließlich ist es schon eine vergleichsweise &quot;niedere&quot; Arbeit, Archiv-Ordner nach relevanten Unterlagen zu durchsuchen, um die betreffenden Immobilien für den Verkauf vorzubereiten. Ziemlich eintönig und alles andere als kreativ, wenn man auch als Innenarchitektin schöne Möbel entwerfen könnte. Aber hey, wenn sich mit Ordnersichtung fast das Doppelte von dem verdienen lässt, was man als Innenarchitektin heutzutage (in Berlin) verdienen kann, und dabei noch das Bauchgefühl stimmt, warum zur Hölle soll ich das nicht mal für ne absehbare Zeit von 4 Monaten ausprobieren. Einen stumpfen Job machen, der mich psychisch nicht so runterzieht, und dabei richtig Kohle verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich am Ende als das Nonplusultra herausstellt oder ich vielleicht doch wieder motiviert bin, in meinen alten Beruf zurückzukehren, wird sich zeigen.</description>
    <dc:creator>archicat</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archicat.twoday.net/topics/ehrlich&quot;&gt;ehrlich&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 archicat</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-10T18:33:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://archicat.twoday.net/stories/4671899/">
    <title>Flashmobs</title>
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    <description>Ich steh ja total auf sowas :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der New Yorker Grand Central Station bleiben 207 Menschen im selben Moment für 5 Minuten wie &lt;a href=&quot;http://de.youtube.com/watch?v=jwMj3PJDxuo&quot;&gt;eingefroren&lt;/a&gt; stehen. Zu witzig, die irritierten Gesichter der unwissenden Passanten. [&lt;a href=&quot;http://xtextexte.de/2008/02/03/and-they-stood-like-like-frozen/&quot;&gt;via&lt;/a&gt;] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich witzig finde ich auch &quot;Mobile Clubbing&quot;, bei dem sich alle mit ihrem eigenen mp3-Player bewaffnen und gemeinsam &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/computer-technik/internet/:Mobile-Clubbing-Sie-Stille/598950.html&quot;&gt;&quot;in Stille tanzen&quot;&lt;/a&gt;, eben jeder nach seiner eigenen Musik.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archicat.twoday.net/topics/lustich&quot;&gt;lustich&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 archicat</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-03T17:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archicat.twoday.net/stories/4671491/">
    <title>Brombeergelee</title>
    <link>http://archicat.twoday.net/stories/4671491/</link>
    <description>Im Garten meiner Großeltern gab es früher eine riesige Brombeerhecke. Es war eine ziemliche Strafarbeit, die reifen Beeren zu pflücken, denn abgesehen von den fiesen Dornen hingen zwischen den Zweigen auch unendlich viele Kreuzspinnen. Man (also ich) musste also stets auf der Hut sein, um nicht aus Versehen in so ein Netz zu langen und zur Belustigung aller mit Ekel-Schüttelkrämpfen durch den Garten zu hüpfen. Wenn man dann aber am Ende des Tages sein Eimerchen voll hatte (vorausgesetzt, man konnte sich beim Naschen zusammenreißen), dann kochte meine Oma daraus leckeren Wackelpudding und: Brombeergelee! Sooo lecker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit es nun diese Brombeerhecke (leider) nicht mehr gibt, bin ich auf der Suche nach einem solchen Gelee und habe nie verstanden, warum darauf noch keine Firma gekommen ist. Keine Brombeermarmelade konnte dem Original je das Wasser reichen, weil die enthaltenen Kerne einfach zu sehr stören, und Brombeergelees gab es einfach nicht. Selbst frische Früchte zu kaufen und daraus Gelee zu kochen, ist schlicht nicht bezahlbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.schwartau-samt.de/index.php&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.twoday.antjekoss.de/samt_brombeere.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  class=&quot;left&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nun also Licht am Horizont: Seit kurzem gibt es aus der Reihe Schwartau-Extra &quot;Samt&quot; einen &lt;a href=&quot;http://www.schwartau-samt.de/index.php&quot;&gt;Brotaufstrich der Sorte &quot;Brombeer&quot;&lt;/a&gt;, der dem meiner Oma zumindest geschmacklich doch schon sehr nahe kommt. Lediglich die Konsistenz ist für meinen Geschmack etwas zu breiig (eben samtig und nicht geleeig). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem: sehr sehr lecker.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archicat.twoday.net/topics/prima&quot;&gt;prima&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-02-03T15:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archicat.twoday.net/stories/4668488/">
    <title>Die letzte Ruhestätte des Leaderfellchens der Frau Lu: eine &lt;a href=&quot;http://derbe.blogger.de/stories/1035804/&quot;&gt;selbstgetöpferte...</title>
    <link>http://archicat.twoday.net/stories/4668488/</link>
    <description>Die letzte Ruhestätte des Leaderfellchens der Frau Lu: eine &lt;a href=&quot;http://derbe.blogger.de/stories/1035804/&quot;&gt;selbstgetöpferte Urne&lt;/a&gt;. Wunderschön.</description>
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    <dc:date>2008-02-02T00:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archicat.twoday.net/stories/4665802/">
    <title>Oha. Nun also &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/berlin/BVG-Streik;art270,2467474&quot;&gt;Spontanstreiks...</title>
    <link>http://archicat.twoday.net/stories/4665802/</link>
    <description>Oha. Nun also &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/berlin/BVG-Streik;art270,2467474&quot;&gt;Spontanstreiks der BVG&lt;/a&gt;, angekündigt ganze 6 Stunden vor dem Beginn. Da wird wohl der ein oder andere Berufstätige morgen früh ganz schön ins Essen fallen. Interessante Diskussion dazu im &lt;a href=&quot;http://www.hauptstadtblog.de/article/4140/streik-ab-mitternacht&quot;&gt;Hauptstadtblog&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>archicat</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archicat.twoday.net/topics/fragw%C3%BCrdig&quot;&gt;fragwürdig&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-02-01T00:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archicat.twoday.net/stories/4664444/">
    <title>winzigweiches Apfelmus</title>
    <link>http://archicat.twoday.net/stories/4664444/</link>
    <description>Die Arbeitsplätze in meinem letzten Büro waren allesamt mit iMacs bestückt, und sowohl der Chef als auch die Mehrheit der Belegschaft stellten sich als strenge Verfechter der Apple-Philosophie (und PC-Hasser) heraus. Als ich dort anfing, war ich nur im Umgang mit Windows XP geübt, hatte aber auch keine Probleme, mich an den Mac zu gewöhnen. Völlig vorurteils- und erwartungsfrei habe ich versucht, die Besonderheiten dieses Betriebssystems zu begreifen und letztlich für mich den Vergleich anzustellen, was ich besser finde. Vielleicht haben die allzu scharfen und in meinen Augen völlig realitätsfernen Pauschalangriffe der Kollegen gegen Windows dazu geführt, dass sich in meinem Innersten langsam das Bedürfnis formte, es zu verteidigen. Ich meine, effektiv arbeiten kann man mit beiden Systemen, genauso haben beide ihre Schwächen. Wenn man aber einmal Windows-Logik gewöhnt ist, empfindet man den Mac auch schnell als ziemlich unkomfortabel und umständlich, einfach nicht intuitiv. Allein die Navigation im Ordnersystem: das Spaltendesign verkürzt die Dateinamen auf ein paar Zeichen, was bei Dateien mit vorangestelltem Datum keinen Spaß macht, weil vom eigentlichen Titel nur ein paar Buchstaben zu sehen sind, so dass man jedes Mal erst die Spalte größer ziehen muss, und wenn man dann den Ordnerinhalt nach dem Datum der letzten Änderung oder Dateityp sortieren möchte, muss man auch erst irgendwo klicken. Ich empfinde einfach den Windows Explorer mit der Baumstruktur links und dem Ordnerinhalt rechts als sehr viel übersichtlicher. &lt;br /&gt;
Außerdem fand ich es immer verwirrend, dass geöffnete Programme keineswegs bildschirmfüllend sind, sondern meist irgendeine Werkzeugpalette eines anderen Programms (bzw. mehrerer verschiedener Programme) im Hintergrund hervorblitzt. Ein falscher Klick zwischen Hauptfenster und Palette, und man findet sich unwillkürlich im Mailprogramm wieder. Wer braucht sowas? Ich hab meine geöffneten Programme gern sichtbar unten in der Leiste und hole sie mir nach vorne, wann ich will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun bin ich ja grundsätzlich ziemlich mainstreamig veranlagt und fühle mich in der Außenseiterrolle nicht besonders wohl. Angefangen bei Kleidung und Haarschnitt über Musik, Essen und Wohnungseinrichtung bis hin zur Politik. Es ist eher selten, dass mich eine Sache wirklich so begeistert, dass es mir wirklich von Herzen scheißegal ist, was andere davon halten und es im Notfall bis aufs Blut verteidigen würde (z.B. die Musik von Billy Joel). Oder wo ich sicher bin, dass ich sowas nie nie nie anziehen werde, egal wie modern es grad ist. Meistens lasse ich mich wirklich gerne auf kontroverse Diskussionen ein und ändere meine Meinung, wenn mich jemand/etwas überzeugt, oder wenn man es mir lange genug vor die Nase hält, bis ich mich daran gewöhnt habe (wie seinerzeit die Hüfthosen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir aber wirklich nicht einleuchtet (und worauf ich hinaus will) ist, wie man gegen Windows wettern kann mit der Begründung, es sei so allmächtig, so weit verbreitet, man wolle Herrn Gates nicht noch reicher machen und überhaupt: sich von der dummen Mainstream-Masse abgrenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo bitte ist der Unterschied im Geschäftsgebaren des Herrn Jobs? Jeder Heinz hat doch inzwischen einen iPod und alle finden das iPhone toll. Mir ist das sehr suspekt, wie blind alle bei diesem Apple-Hype mitmachen und dann noch argumentieren, man sei wohl geistig zurückgeblieben, wenn man ernsthaft Windows verteidigt. Ich finde es nur natürlich, dass auch Herr Jobs mit seinen Produkten Geld verdienen möchte; und dass sie die ersten waren, die begriffen haben, dass das Auge nunmal mitisst beim Arbeiten, und die viel Wert auf das Design und die Haptik ihrer Geräte legen, möchte ich ihnen gar nicht streitig machen. So kann sich doch jeder das raussuchen, was ihm gefällt und womit er am besten zurecht kommt.&lt;br /&gt;
Aber sobald das ganze den Charakter einer &lt;strike&gt;Sekte&lt;/strike&gt; Glaubensgemeinschaft bekommt, muss selbst ein Mainstreamer wie ich davon Abstand nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht würde ich auch &lt;a href=&quot;http://wirres.net/article/articleview/4759/1/6/&quot;&gt;das Logo zukleben&lt;/a&gt;, wenn ich denn überhaupt ein Apple-Produkt hätte :-)</description>
    <dc:creator>archicat</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archicat.twoday.net/topics/ehrlich&quot;&gt;ehrlich&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 archicat</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-31T15:17:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://archicat.twoday.net/stories/4662961/">
    <title>Der &lt;a href=&quot;http://www.sinn-frei.com/der-groesste-swimming-pool-der-welt_7305.htm&quot;&gt;größte...</title>
    <link>http://archicat.twoday.net/stories/4662961/</link>
    <description>Der &lt;a href=&quot;http://www.sinn-frei.com/der-groesste-swimming-pool-der-welt_7305.htm&quot;&gt;größte Swimmingpool der Welt&lt;/a&gt;: Ich hätte ja gedacht, &lt;a href=&quot;http://www.thepalm.dubai-city.de&quot;&gt;Dubai&lt;/a&gt; wäre bei Superlativen dieser Art ganz weit vorne, aber nein: Chile! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der San Alfonso Pool in Algarrobo an Chile&apos;s Pazifikküste ist über einen Kilometer lang und 8 Hektar (= ca. 15 Fußballfelder) groß, beinhaltet 250 Millionen Liter Wasser (Meerwasser, das entsalzt und gefiltert wird), ist 35 Meter tief und hat 3,5 Mio. US-Dollar gekostet. Die Wassertemperatur ist mit 24 Grad um 10 Grad wärmer als das Meer und statt starker Strömung gibt es eine Gegenstromanlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.dailymail.co.uk/pages/live/articles/news/news.html?in_article_id=509718&amp;in_page_id=1770&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://img.dailymail.co.uk/i/pix/2008/01_04/MassivePool2R_468x218.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nun vom Hotel zum Meer will, ist man dann ne Stunde zu Fuß unterwegs? *g*</description>
    <dc:creator>archicat</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archicat.twoday.net/topics/unglaublich&quot;&gt;unglaublich&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>15 minutes</title>
    <link>http://archicat.twoday.net/stories/4651617/</link>
    <description>Vor zwei Tagen hatte ich mir mal wieder ne neue email-Adresse zugelegt, und da der Nick, den ich wollte, bei googlemail nicht verfügbar war, hab ich eben web.de genommen. Dann alles im Emailprogramm eingerichtet und gelernt, dass man via POP3 nur alle 15 Minuten abrufen kann. Sonst gibt&apos;s ne Fehlermeldung. Häh? Wo leben die denn? &lt;br /&gt;
Gleich wieder gekündigt. Ts.</description>
    <dc:creator>archicat</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archicat.twoday.net/topics/fragw%C3%BCrdig&quot;&gt;fragwürdig&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>LOLCats</title>
    <link>http://archicat.twoday.net/stories/4638231/</link>
    <description>Ich versteh das nicht. Okay, den Satz &quot;I can has cheezburger&quot; hab ich schonmal irgendwo gehört, ihm aber offen gestanden keine besondere Bedeutung beigemessen, geschweige denn die &lt;a href=&quot;http://icanhascheezburger.com/&quot;&gt;dazugehörige Webseite&lt;/a&gt; aufgerufen. Mir war auch nicht klar, dass sich das mittlerweile zu einem weltumspannenden Hype entwickelt hat. Da mussten erst &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,529455,00.html&quot;&gt;SpOn&lt;/a&gt; bzw. &lt;a href=&quot;http://www.nerdcore.de/wp/2008/01/20/lolcats-bei-spon/&quot;&gt;Nerdcore&lt;/a&gt; daherkommen und mich aufklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie konnte das an mir vorbeigehen?! &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://icanhascheezburger.com/&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://icanhascheezburger.files.wordpress.com/2008/01/funny-pictures-scared-cat-bed-couch.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;473&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ob man hingegen den &lt;a href=&quot;http://lolinator.com/lol/archicat.twoday.net/&quot;&gt;LOLinator&lt;/a&gt; braucht, der Seiten in &quot;Lolcats&quot;-Sprache umwandelt, sei mal dahingestellt.)</description>
    <dc:creator>archicat</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archicat.twoday.net/topics/lustich&quot;&gt;lustich&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 archicat</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-22T14:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archicat.twoday.net/stories/4627644/">
    <title>tipp tipp tipp</title>
    <link>http://archicat.twoday.net/stories/4627644/</link>
    <description>Was ich schon immer mal wissen wollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://speedtest.schnell-schreiben.de&quot; style=&quot;display: block; width: 300px; height: 100px; background: url(&apos;http://speedtest.schnell-schreiben.de/img/badge1.png&apos;) no-repeat; padding-top: 50px; padding-left: 60px; color: #009933; font-weight: bold; text-decoration: none; font-family: Times New Roman, Arial, serif; font-size: 40px;&quot;&gt;49 Wörter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
(274 Zeichen pro Minute, 49 korrekt geschriebene Wörter und 0 falsch geschriebene Wörter.) Gefunden bei &lt;a href=&quot;http://www.diejulia.net/wp/2008/01/18/aus-der-reihe-gefaehrliche-selbstversuche-2/&quot;&gt;dieJulia&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>archicat</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archicat.twoday.net/topics/peripher&quot;&gt;peripher&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 archicat</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-18T23:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archicat.twoday.net/stories/4625026/">
    <title>Liebesleben vs. Halbnackte Bauarbeiter</title>
    <link>http://archicat.twoday.net/stories/4625026/</link>
    <description>Ich liebe ja Buchanfänge. Meist reichen auch schon ein paar Zeilen, um ein spontanes Bauchgefühl zu entwickeln, ob man mit dem Stil des Autors zurecht kommt und das Buch weiterlesen möchte. (Ich selbst könnte vermutlich nie ein Buch schreiben, weil ich mich kaum für einen Anfang entscheiden könnte, wo doch so viel davon abhängt. Aber das ist ein anderes Thema *g*) Okay, meist hab ich mich auch trotz schlechter Vorzeichen selbst überredet, weiterzulesen, allerdings oft mit dem Effekt, dass diese Bücher jetzt mitsamt ihrem mittig eingelegten Lesezeichen in meinem Regal verstauben. Warum sich quälen. Einen schlechten Film würde man ja auch abschalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem letzten Buch auf meinem Nachttisch hatte ich am Anfang das Gefühl, es könnte anstrengend werden mit diesem verschwurbelten Satzbau ohne Kennzeichnung der wörtlichen Rede. Und was soll ich sagen - das Buch war insgesamt eher enttäuschend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Liebesleben-Zeruya-Shalev/dp/3833300825/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1200622805&amp;sr=1-1&quot;&gt;&lt;b&gt;&quot;Liebesleben&quot;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von Zeruya Shalev beginnt so:
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Er war nicht mein Vater und nicht meine Mutter, weshalb öffnete er mir dann ihre Haustür, erfüllte mit seinem Körper den schmalen Eingang, die Hand auf der Türklinke, ich begann zurückzuweichen, schaute nach, ob ich mich vielleicht im Stockwerk geirrt hatte, aber das Namensschild beharrte hartnäckig darauf, daß dies ihre Wohnung war, wenigstens war es ihre Wohnung gewesen, und mit leiser Stimme fragte ich, was ist mit meinen Eltern passiert, und er öffnete weit seinen großen Mund, nichts ist ihnen passiert, Ja&apos;ara, mein Name rutschte aus seinem Mund wie ein Fisch aus dem Netz, und ich stürzte in die Wohnung, mein Arm streifte seinen kühlen glatten Arm, ich ging an dem leeren Wohnzimmer vorbei, öffnete die verschlossene Tür ihres Schlafzimmers.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
Hallo? Ein Satz? So geht das durchs ganze Buch. Die Story an sich fand ich schon reizvoll: Junge Frau begegnet einem Freund ihres Vaters, verstrickt sich in eine klassische &lt;i&gt;Amour fou&lt;/i&gt; und setzt dabei Ehe, Karriere, ihr ganzes herkömmliches Leben aufs Spiel. &lt;br /&gt;
Erzählt wird sie jedoch durchgängig aus Sicht der Hauptdarstellerin und verliert sich oft in deren Gedankenwelt, so dass sich in mir nur der Eindruck formte, dass sie &lt;strike&gt;ganz ordentlich einen an der Waffel hat&lt;/strike&gt; jedenfalls keine Person ist, mit der ich mich im entferntesten identifizieren kann. Und da wurde es für mich unspannend. Ich habs trotzdem zuende gelesen, weil ich mir ja zum Vergleich den Film ansehen möchte, und der &lt;a href=&quot;http://suche.cinema.de/film_aktuell/filmdetail/film/?typ=inhalt&amp;film_id=731672&quot;&gt;Trailer&lt;/a&gt; ist sehr vielversprechend. Kann auch nur besser werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abwechlsung nun mal etwas (okay, viel) leichtere Kost:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Halbnackte-Bauarbeiter-Martina-Brandl/dp/3502110190/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1200615986&amp;sr=8-1&quot;&gt;&lt;b&gt;&quot;Halbnackte Bauarbeiter&quot;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von Martina Brandl. Das beginnt so:
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;Sex und Moabit&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mir schon aufgefallen, als ich aus der Haustür auf die menschenleere Straße trat. Lasziv lehnte er an einem parkenden Auto in der kalten Mainacht, und ich fragte mich: Was macht so ein attraktiver junger Mann mitten im Frühling ausgerechnet vor meiner Haustür? Sollte er nicht bei seiner 18-jährigen süßen kleinen Freundin sein oder cool in irgendeiner Lounge herumhängen, um sich eine zu suchen? Während ich das dachte, hatte ich plötzlich das Gefühl, er hätte in eben diesem Moment meine Gedanken gelesen, denn er blickte mich unverwandt an und verzog den linken Mundwinkel zu einem ganz kleinen spöttischen Lächeln. Ich fühlte mich ertappt, schämte mich ein wenig und versuchte mich dafür zu bestrafen, indem ich im Kopf ausrechnete, wie minderjährig ich damals hätte schwanger werden müssen, um heute seine Mutter zu sein.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

Erster Eindruck? Hoffentlich nicht ZU flach. Auch nicht unbedingt der Typ Mann, den ich zu meinem Beuteschema rechnen würde. Aber ich werde berichten :-)</description>
    <dc:creator>archicat</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archicat.twoday.net/topics/wortlastig&quot;&gt;wortlastig&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 archicat</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-18T01:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://archicat.twoday.net/stories/4623696/">
    <title>Billiger Strom für Arme?</title>
    <link>http://archicat.twoday.net/stories/4623696/</link>
    <description>Also, ich verstehe ja, dass Herr Gabriel das bestimmt nett meint, indem er Strompreisvergünstigungen bzw. Mietnebenkostenermäßigungen für Geringverdiener &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E7CF5C40F449B43DAACDF47FF91220206~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;einfordert&lt;/a&gt;. 
&lt;blockquote cite=&quot;http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E7CF5C40F449B43DAACDF47FF91220206~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;&lt;p&gt;In den Genuss von billigerem Gas und Strom könnten etwa Haushalte kommen, denen auch die Rundfunkgebühren wegen Armut erlassen würden. [...] Zu prüfen seien Wege, Mieter zu entlasten. Dies könne geschehen, indem ihnen das Recht zugestanden werde, die Heizkostenrechnung zu kürzen, falls der Vermieter nicht ausreichend in die Gebäudemodernisierung investiert.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
Das erste hieße ja: alle ALG II-Empfänger würden von ihrem Stromanbieter einen günstigeren Tarif erhalten. Gibt es dann das Gesetz, dass alle Stromanbieter verpflichtet sind, jeden Antragsteller aufzunehmen, gleich dazu? Oder suchen sich die Anbieter ihre Kunden dann nach der Höhe der aktuellen Gehaltsbescheinigung aus? Und, was ich viel schlimmer finde: Was bitte geht es (m)einen Vermieter an, wieviel ich verdiene? So lange ich pünktlich meine Miete bezahle, doch wohl herzlich wenig. Wer würde überhaupt beurteilen, was &quot;nicht ausreichend investiert&quot; im Einzelfall bedeutet?&lt;br /&gt;
Solche Vorschläge vertiefen doch nur noch die Kluft in dieser (ohnehin schon vorhandenen) Zweiklassengesellschaft. Ich möchte mir auch gar nicht vorstellen, wieviele neue Sachbearbeiter eingestellt werden müssten, um die Antragsflut zu bearbeiten. Spaßig wird es doch erst, wenn man mal 2 Monate &quot;bedürftig&quot; ist und dann wieder 6 Monate nicht. Wer möchte dann immer wieder neu den Tarifwechsel beantragen und die Jahresabrechnung prüfen? &lt;br /&gt;
Wann beginnt die Politik endlich mal etwas optimistischer zu denken und sich von ihrer (sehr bequemen) Annahme zu lösen, dass alle Geringverdiener dies auch für immer bleiben? So wird immer fleißig an den Symptomen &apos;rumgedoktort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ja nichts gegen günstigere Stromtarife, aber dann doch bitte &quot;gleiches Recht für alle&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Mir scheint fast, die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Aufschieberitis&quot;&gt;prokrastinieren&lt;/a&gt; auch nur alle. In diesem Zusammenhang sollte ich vielleicht nicht so laut mit Steinchen werfen (oderso), aber hey, wenn mir einer &lt;strike&gt;7.009&lt;/strike&gt; &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Abgeordnetenentsch%C3%A4digung&quot;&gt;7.339 Euro p.M.&lt;/a&gt; gäbe, würde ich mich vielleicht auch etwas zusammenreißen *g*)</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://archicat.twoday.net/topics/fragw%C3%BCrdig&quot;&gt;fragwürdig&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-01-17T16:26:00Z</dc:date>
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