Mi, 27. Februar 2008 | 23:09
Tretmühle
Hatte fast vergessen, dass arbeiten so anstrengend ist. 10 Stunden da sein plus 45 min hin und noch mal 45 zurück, da fällt man bloß noch tot ins Bett. Wochenende geht fürs abwaschen einkaufen aufräumen Wäsche waschen Wohnung putzen drauf, eigentlich will ich nur meine Ruhe haben. Frage mich, wie andere Leute das ein Leben lang aushalten und es dabei noch schaffen, Freundschaften zu pflegen oder sich selbst zu verwirklichen. Irgendwas mach ich offenbar falsch. Habe aber momentan keine Lust oder Kraft, das aktiv zu hinterfragen und etwas zu verändern. Lass den Job nur endlich vorbei und das Geld schon auf meinem Konto sein, vielleicht kann ich mich dann mal entspannen und darüber nachdenken. (Und schwupps ist das Leben um.)
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Auch wenn es "Lifehacks" gibt; mit so tollen Themen wie der 10-Uhr-Regel. Oder berücksichtigen, was man schon X-mal gehört hat: less is more ...
Nachtrag
"Less is more" hingegen praktiziere ich doch schon erfolgreich. Immerhin habe ich meinen letzten Job gekündigt, weil er mir nicht gut tat, bei Freundschaften bin ich meist ähnlich streng, außerdem bezahle ich eine Steuerberaterin, um mich nicht selbst damit rumärgern zu müssen. Ob ich die Prioritäten allerdings richtig gesetzt habe und sie langfristig gut für mich sind, daran zweifle ich mitunter.
Nun, dieser Job wird sicher nicht "My life's calling" werden, aber ein solches
langkurzfristig zu finden, ist mit Sicherheit mein erklärtes Ziel.